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Alpenpässe

Pässe in der Schweiz

 

St. Gotthard - 2.108 m ü.M.

Entfernungen :
Andermatt (1447 m ü.M.) - 3 km - Hospenthal
Hospenthal (1452 m ü.M.) - 10 km - Gotthard
Gotthard (2108 m ü.M.) - 14 km - Airolo (1176 m ü.M.)

Ausgangspunkt für die Gotthard-Überquerung ist der Ski-Ort Andermatt. Die rund 3 km nach Hospenthal bieten ein gutes Warmradeln, da die Strecke relativ flach verläuft.

Rund 650 m Höhenunterschied sind auf 10 km zurückzulegen. Wer auf 'alten' Spuren den Weg zur Höhe einschlagen will, kann der kopfsteingepflasterten alten Gotthardstrasse folgen. einst ging's nur mit der Postkutsche über den Gotthardpass

Die Höhe bietet ein eher trostloses Bild. Das Hospiz /Albergo San Gottardo (Hotel) liegt etwas abseits von der hier oben breit angelegten Straße.

Vom Hospiz zweigt auch die Tremola ab. Es ist die alte, mit Pflastersteinen versehene sich stark windende Südrampe, welche allerdings bei nassem Wetter gemieden werden sollte. Nicht umsonst wird vom Tal des Zitterns gesprochen. Die neue, gut asphaltierte Straße führt durch Galerien bei nur ca. 7 % Gefälle.

Weite Schlaufen bieten später einen großartigen Blick ins Ticino-Tal. Erster Ort im Valle Leventina ist Airolo, wo bereits Italienisch gesprochen wird, da wir uns jetzt im Kanton Tessin befinden.

Airolo bietet ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten

 

 

Bahnverlad:
Bahnverlad ist möglich in Andermatt und Airolo.

Tourismusbüro:
Andermatt Urserntal Tourismus GmbH
Gotthardstrasse 2
CH-6490 Andermatt
Tel. +41-41-888-7100
Fax +41-41-888-7101
E-Mail : info@andermatt.ch

www.andermatt.ch

Bücher:
Buch die Gotthardbahn

Gottlieb Koller
Wilhelm Schmidlin
Georg Stoll

Die Gotthardbahn
Erscheinungstermin: 1.9.2010

 

 

 

 

Buch Uri-GotthardReto Soler

Uri - Gotthard
Vom Mythos zur Moderne: 22 Wanderungen in der Urschweiz
Erscheinungstermin: 15.5.2007

 

 

 

 

Buch Die Gotthard-BahnHeinrich Rüegg

Die St.-Gotthard-Bahn
Erscheinungstermin: 15.7.2010

 

 

 

 

Buch Altes Hospiz St. GotthardAltes Hospiz St. Gotthard
Eine kulturhistorische und architektonische Studie zum Bau von Miller & Maranta
Erscheinungstermin: 15.9.2012

 

 

 

 

Karten:
Karte Kompass Gotthard - Grisel - Oberalp - SustenGotthard/S. Gottardo - Grimsel - Susten - Oberalp
1 : 50 000
Wanderkarte. Carta escursionista
Erscheinungstermin: 15.6.2009

 

 

 

 

 

Unterkunft:
im Gotthard-Hospiz

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Oberalp-Pass - 2.044 m ü.M.

Entfernungen :
Andermatt (1447 m ü.M.) - 11 km - Oberalppass
Oberalppass (2044 m ü.M.) - 13 km - Sedrun (1405 m ü.M.)

Von Andermatt ist der Anstieg zum Pass mit 11 km relativ kurz und landschaftlich äußerst schön. In vielen Serpentinen windet sich die Strasse höher hinauf und gibt dabei immer wieder den Blick auf Andermatt frei. von der Passhöhe winkt eine kilometerlange Abfahrt ins Vorderrheintal

Rund 600 m Höhendifferenz sind es bis auf den 2044 m hohen Pass, wo die Grenzlinie zwischen Graubünden und dem Kanton Uri verläuft. Auch eine Sprachgrenze gibt es: bisher wurde Deutsch gesprochen, im Vorderrheintal hingegen Rätoromanisch.

Mit dem See ist die Höhe geschafft, ein Gasthaus bietet warme Speisen und ein Kiosk das übliche Touristenangebot. Genießen Sie den Blick über den See und die umliegenden Dreitausender.

Von der Höhe rollen die Räder nun ins schöne Val Tavetsch. Einen urigen Eindruck vermitteln die Ortschaften Tschamut, Selva und Rueras, bevor mit Sedrun ein Hauptort des Tals erreicht wird.

Hier in der Surselva spricht man Sursilvan, ein rätoromanisches Idiom, das auch Amtsprache ist. Vielleicht machen Sie in Sedrun eine verdiente Pause und probieren einmal ein paar Bündner Spezialitäten wie Capuns alla tatta, Bizzochels oder Maluns.

Die Ortschaften Rueras - Tschamutt (1660 m ü.M.) sind auch eine gute Station für Mountainbike-Touren in die umliegende Umgebung.

 



Bahnverlad:
Bahnverlad ist möglich.

Tourismusbüro:
Andermatt Urserntal Tourismus GmbH
Gotthardstrasse 2
CH-6490 Andermatt
Tel. +41-41-888-7100
Fax +41-41-888-7101
E-Mail : info@andermatt.ch

www.andermatt.ch

Sedrun Disentis Tourismus
Via Alpsu 62
CH-7188 Sedrun
Tel. +41-81-920 4030
Fax +41-81-920 4039
E-Mail: info@disentis-sedrun.ch
www.disentis-sedrun.ch

Bücher:
Buch Furka-OberalpWolfgang Finke
Hans Schweers

Die Fahrzeuge der Furka-Oberalp-Bahn 1913 - 1999
Brig-Furka-Disentis. Schöllenenbahn.
Furka-Oberalp-Bahn
Erscheinungstermin: 15.12.1999

 

Buch FurkabahnBert Moser
Peter Krebs

Erlebnis Furka-Bergstrecke

Erscheinungstermin: 15.3.2010

 



 

Bikeline Rhein-RadwegBikeline Rhein-Radweg, Teil 1
Von Andermatt nach Basel
Ein original bikeline-Radtourenbuch.
435 km
Erscheinungstermin: 15.4.2010

Karten:
Karte Kompass Gotthard - Grimsel - Oberalp - SustenGotthard/S. Gottardo - Grimsel - Susten - Oberalp 1 : 50 000
Wanderkarte. Carta escursionista
Erscheinungstermin: 15.6.2009

 

 

 

 

 

 

Unterkunft:
Hotel Rheinquelle, Rueras-Tschamutt
E-Mail: info@rheinquelle.ch
www.rheinquelle.ch
Mobile +41-79 412 41 57
Tel. +41-81-949 1112
Fax +41-81-949 1994

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Flüela-Pass - 2.383 m ü.M.

Entfernungen:
Zernez (1474 m ü.M.) - 6 km - Susch
Susch (1426 m ü.M.) - 13,5 km - Flüela
Passhöhe (2383 m ü.M.) - 17 km - Davos (1558 m ü.M.)
größte Steigung/Gefälle : 11 %
offiziell geöffnet : Wintersperre zwischen November bis Mai

Startpunkt dieser Passtour ist Zernez im Engadin.

Auf den wenigen Kilometern nach Susch können die Muskeln gut warmgeradelt werden, bevor die Steigung beginnt.

In teils steilen Serpentinen windet sich die Strasse über 13,5 km durch das Val Susasca hinauf zur 2383 m hohen Passhöhe. Die Steigung liegt bei fast durchgehend 11 %. Insgesamt 10 Kehren auf gut ausgebauter Straße bringen uns auf die Höhe.

Am Schottensee ist ein Passhotel vorhanden, wo eine Einkehr gut tut. Das heutige Passhotel wurde bereits 1869 als Hospiz erbaut. Der Flüela wurde bereits im Mittelalter zum Warentransport genutzt. Von Tirol wurde Salz herauftransportiert, während aus Graubünden Erz herbeigeschafft wurde. Auf der Passhöhe verläuft die Europäische Wasserscheide. Der Pass wird seit Eröffnung des Vereinatunnels zwischen Klosters und Lavin nicht mehr ganzjährig offen gehalten, denn die Straße wird zur Winterzeit oft von Lawinen verschüttet.

Die Passhöhe präsentiert sich äußerst karg mit zwei trostlos daliegenden kleinen Seen. Wir treten die Abfahrt an und verlieren in den Kehren gut an Höhe. Die Landschaft präsentiert sich weiterhin recht kahl bis hinunter zu den Karlmatten. Bei rund 10 % Gefälle rollen die Räder flott ins Flüelatal. Eine gemütliche Pause gibt es beim Gasthaus "Tschuggen". Unsere Fahrt wird vom Flüelabach, der aus dem Schottensee gespeist wird, begleitet.

Ab dem Gasthof Alpenrose wachsen wieder Bäume und die Landschaft nimmt ein lieblicheres Gesicht an. Mit Dorf, das nur noch 1560 m hoch liegt, sind wir bereits fast an unserem Ziel Davos angekommen.

Davos teilt sich in Davos Platz und Davos Dorf und hat den Status Luftkurort. Mit seiner Lage auf 1560 m ü. M. ist Davos die höchstgelegenste Stadt Europas. Im Winter lebt Davos vom Wintersport. Sehr erfolgreich ist der HC Davos, der Eishockeyverein der Stadt, der schon mehrere Meistertitel erringen konnte. Im Sommer sind die Windsurfer auf dem Davoser See unterwegs.

Bahnverlad:
kein Bahnverlad
Postauto

Sehenswertes:
Zernez: Nationalparkmuseum
Susch: die Türme "La Tuor"und "La Praschun"
Davos: Kirchner Museum , Natureisbahn

Tourismusbüro:
Zernez Tourist Information
Via d'Urtatsch 2
CH-7530 Zernez
Tel. +41-81-856 1300
Fax +41-81-856 1155

E-Mail : zernez@estm.ch
www.engadin.stmoritz.ch/zernez


Davos Klosters Tourismus
Alte Bahnhofstrasse 6
CH-7260 Davos Dorf
Tel. +41-81-410 20 20
Fax +41-81-410 20 10
E-Mail: info@davos.ch
www.davos.ch

Bücher:

Buch Alpenpässe und AnchovisTim Moore

Alpenpässe und Anchovis
Eine exzentrische Tour de France
Erscheinungstermin: 26.5.2008

 

 

 

 

Unterkunft:
Passhotel Flüela

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Albula-Pass - 2.312 m ü.M.

Entfernungen :
Filisur (1032 m ü.M.) - 7,5 km - Bergün
Bergün (1367 m ü.M.) - 8,5 km -Preda
Preda km (1789 m ü.M.) - 8 km - Passhöhe
Passhöhe (2312 m ü.M.)- 9,5 km - La Punt (1687 m ü.M.)
größte Steigung/Gefälle 12 %

offiziell geöffnet : 1. Juni bis 31. Oktober

Eines vorweg : der Albula gilt als einer der schönsten Velopässe der Schweiz.

Die Passstraße ist gleichzeitig Radweg. Durch die harten Winter muss die enge und kurvenreiche Straße immer wieder geflickt werden und ist daher oft holprig. Von Vorteil ist jedoch der geringe Autoverkehr. Als Radler können wir immer wieder den Fahrgästen der roten Rhätischen Bahn (die auch Radler und Rad mitnimmt, falls Petrus nicht mitspielt) zuwinken.

Von Filisur in 1032 m Höhe windet sich die Straße dicht an der Albula entlang durch eine herrliche Landschaft, welche die Mühen des Anstiegs voll entschädigt. Zunächst geht es circa 5 km lang angenehm los, doch dann warten 2 Kehren, die uns rasch an Höhe gewinnen lassen. Die Steigung beträgt hier bis 12 %. Beim Bergüner Klamm hat sich die wild dahinschäumende Albula einen tiefen Durchbruch erarbeitet. Die Felswände wölben sich fast bedrohlich über die Straße. An manchen Stellen geht es auf der anderen Seite über 100 m steil in die Tiefe. Dann flacht die Straße etwas ab und der trutzige Turm von Bergün kommt in Sicht.

Mit Bergün (1367m) ist nach rund 8 km ein weiteres Bilderbuchdorf erreicht. In reicher Vielfalt reihen sich die alten Bürgerhäuser im Engadiner Stil aneinander. Typisch die Sgraffiti-Malerei an den Hauswänden, kunstvolle Fenstergitter und große geschnitzte Holztüren. Geschmückt werden die Erker oft mit Nelken. Die folgenden Kilometer zwischen Bergün und Preda sind im Winter eine einmalig schöne Rodelstrecke. Jetzt im Sommer nutzten wir die Strecke als Radweg.Landwasser-Viadukt

Bis Preda sind nun weitere Höhenmeter zu erklimmen. Die kurvenreiche Straße steigt zwischen 8 bis 11 %. Immer wieder begleitet uns die Rhätische Bahn, die mittels mehrerer Kehrtunnel und Viadukte die Steigung überwindet. Der Bau der Strecke bedeutet eine technische Höchstleistung. Doch auch vom Radfahrer wird hier Höchstleistung verlangt, denn bis zur Passhöhe gibt es wenig Verschnaufen. Die Eisenbahn verschwindet in Preda in einem 5865 m langen Tunnel. Circa 1,5 km nach Preda kommt der smaragd- bis dunkelgrün schimmernde Palpuognasee (Lai da Palpuogna) in das Blickfeld. Baden ist hier untersagt, um die Natur zu schützen. Mit dem See sind 1918 m ü. M. erreicht. Noch fehlen etliche Höhenmeter bis zur 2315 m hohen Passhöhe.

Wir kommen an der Versuchsalp für Tierproduktion Weißenstein vorbein. Höher hinauf wird die Landschaft nun karger, denn wir haben längst die Baumgrenze hinter uns gelassen. Wir kommen ins Teufelstal, das Val digl Diavel. Auffallend sind die herabziehenden Schuttströme. Diese trostlos wirkende Steinlandschaft entstand durch einen mächtigen Felssturz.

Nun sind es noch etwa 4 km bis zur Passhöhe und es heißt nochmal kräftig in die Pedalen zu treten. Doch schon von weitem ist das Hospiz auf der Höhe zu sehen. Auf der meist zugigen Höhe bietet das Hospiz eine willkommende Rastmöglichkeit, jedoch keine Unterkunft. Der Pass ist flach. Ringsherum liegen Weideflächen, auf denen Kühe gemütlich grasen.

Flankiert von den Gipfeln des Albulastocks rollen die Räder hinab Richtung Oberengadin. Die Abfahrt durch das Val d`Alva ins Oberengadin ist kurz, aber eindrucksvoll. Nur rund 9 km und 9 Kehren trennen den Radler von La Punt.
Hinweis : besondere Aufmerksamkeit verlangt der Bahnübergang vor La Punt - Gefahrenstelle!

Anmerkung : die Bahn ist auch eine gute Alternative bei schlechtem Wetter. Einstiegsmöglichkeiten in : Filisur, Bergün, Preda - die Höhe wird von der Bahn umgangen !

Bahnverlad:
Bahnverlad ist möglich

Sehenswertes:
Filisur: historischer Dorfkern, Landwasserviadukt
Preda: bahnhistorischer Lehrpfad

Tourismusbüro:
Bergün Filisur Tourismus
Dienstleistungszentrum Plazi 2a
7482 Bergün/Bravuogn
Tel. +41 (0) 81 407 1152
Fax +41 (0) 81 407 1404

E-Mail: info@berguen-filisur.ch
www.berguen-filisur.ch

LaPunt Tourist Information
Chesa Cumünela
CH-7522 La Punt Chamues-ch
Tel.+41-81-854 2477
Fax +41-81-854 3877
E-Mail:
lapunt@estm.ch
www.engadin.stmoritz.ch/lapunt


Bücher:
Buch AlbulaBahn

Albulabahn
Harmonie von Landschaft und Technik
Erscheinungstermin: 1.2.2011

 

 

 

Buch Rhätische Bahn

Hans-Bernhard Schönborn

Die Rhätische Bahn
Geschichte und Gegenwart

Erscheinungstermin: 23.7.2009

 

 

Unterkunft :
Preda
Preda Kulm, Sonnenhof

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Susten-Pass - 2.224 m ü.M.

Entfernungen :
Meiringen (595 m ü.M.) - 6.5 km - Innertkirchen
Innertkirchen (625 m ü.M.) - 12 km - Gadmen
Gadmen (1204 m ü.M.) - 10 km - Hotel Steingletsch
Hotel Steingletsch (1865 m ü.M.) - 5 km - Passhöhe
Sustenpass (2224 m ü.M.) - 18 km -  Wassen (930 m ü.M.)

größte Steigung/Gefälle : 9 %

offiziell geöffnet : 15. Juni bis 15. Oktober

Unter Radfahrern gilt der Susten als einer der schönsten und modernsten Pässe in der Schweiz. Nach 8jähriger Bauzeit konnte die heutige Passtrasse 1945 fertiggestellt werden und ist, da noch jung an Jahren, mit breiten Fahrbahnen, möglichst wenig Kehren und etlichen Parkplätzen ausgestattet. Insgesamt müssen 14 Tunnel durchfahren werden, wobei der längste Tunnel mit 325 m auf der Höhe zu finden ist.

Der Sustenpass verbindet die Kantone Uri mit Bern. Bereits seit dem Mittelalter existierte ein Saumpfad über den Susten, dessen Name von "sust" für Lagerplatz herstammt.

Von westlicher Seite geht es durch das Gadmertal über 34 km zur Passhöhe. Vom Osten ist das Meiental von Wassen aus zu durchqueren, wobei hier der Anstieg nur über 18 km zu bewältigen ist. Von Meiringen aus ist auch der Grimselpass zu fahren, während auf der östlichen Seite der Gotthard von Wassen aus Anschluss bietet.Susten

Der Susten bietet Ausblicke auf mehrere Dreitausender und deren Gletscher.

Für die Beschreibung haben wir Meiringen als Ausgangsort über den Susten gewählt.

Wir radeln noch recht gemütlich von Meiringen bis Innertkirchen, wo bald zwei Kehren mit 9 % Steigung einen Vorgeschmack geben.

Zwischen Nessental und Gadmen wird die Steigung angenehmer. Weiter rollt das Rad an den Kalkfelsen der steilen Gadmerflüe vorbei nach Obermaad. Gadmen wie auch der Weiler Obermaad wurden und werden häufig von Lawinen heimgesucht. Der Weiler wurde 1808 von einer Staublawine verschüttet und 22 der 70 Bewohner fanden den Tod.

Die gut asphaltierte Strasse steigt weiter stetig mit durchschnittlich 9 % an. Es sind des öfteren kurze Tunnel zu durchfahren, für welche aufgrund der Kürze kein Licht benötigt wird. Das Hotel Steingletsch liegt 5 km unterhalb der Passhöhe auf 1865 m Höhe. Es bieten sich phantastische Ausblicke in die Bergwelt : das 3503 m hohe Sustenhorn und der 2900 m hohe Giglistock, dazwischen das 3420 m hohe Gwächtenhorn, um nur die höchsten zu nennen. Selbst im Hochsommer sind die Bergspitzen noch von Schnee bedeckt.

Zwischen Steingletsch und der Passhöhe liegt der milchig schimmernde Steinsee, der das Gadmer Wasser speist. In weiten Kehren müssen nochmals 9 % Steigung bewältigt werden. Ein 325 m langer Tunnel markiert die Passhöhe.

Nach Wassen rollen die Räder über 18 km durch das Meiental. Begleitet werden wir bei der Fahrt von der Meienreuss, die am Susten entspringt und am Zielort dieser Etappe in Wassen in die Reuss mündet. Der Ort Wassen wurde durch den Bau der 1882 fertiggestellten Gotthardbahn bekannt. Markant liegt die Kirche von Wassen auf einem Hügel und ist von weitem sichtbar.

 

Info

Bahnverlad:
kein Bahnverlad
Postauto (nicht gangjährig)

Sehenswertes:
Meiringen:Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle
Susten: die Bergwelt

Tourismusbüro:
Gemeindeverwaltung Gadmen
Postfach 100
3862 Innertkirchen BE
Tel. +41-33-972 1221

Tourist Information Meiringen
Bahnhofsplatz 12
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33-972 50 50
Fax +41-33-972 51 50
E-Mail: info@haslital.ch
www.haslital.ch

Verkehrsverein Wassen
CH-6484 Wassen
E-Mail: verkehrsverein.wassen@bluewin.ch
www.wassen.ch

Tourist Info Uri
Tellspielhaus, Schützengasse 11
CH-6460 Altdorf
Tel. +41-41-874 8000
Fax +41-41-874 8001
E-Mail: info@uri.info
www.uri.info


Bücher:
Buch Pässe

Karl Kasthofer

Bemerkungen auf einer Alpen-Reise über den Susten, Gotthard, Bernardin, und über die Oberalp, Furka und Grimsel
Erscheinungstermin: 11.6.2012

 

 

Buch 100 alpenpässe mit dem Rennrad von Rudolf GeserRudolf Geser

100 Alpenpässe mit dem Rennrad
Anfahrt, Weglänge, Schwierigkeit, Detailkarten, Höhenprofile und Übersichtskarte
Erscheinungstermin: 24.6.2008

 

 

 

Karten:
Karte Kompass St. Gotthard - Grimsel - Oberalp - SustenGotthard/S. Gottardo - Grimsel - Susten - Oberalp 1 : 50 000
Wanderkarte. Carta escursionista
Erscheinungstermin: 15.6.2009

 

 

 

 

 

 

Unterkunft:
Meiringen: alle Kategorien
Susten: Alpin Center Sustenpass
Thomas und Jacqueline Michel
Hotel Steingletscher
CH-3863 Steingletscher
Tel. +41 33 975 12 22

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Brünigpass - 1008 m ü.M.

Entfernungen:
Giswil (485 m ü.M.) - 35 km - Meiringen (595 m)

Mit der Überquerung des Brünigpasses verlassen Sie den Kanton Obwalden und gelangen ins sogenannte Berner Oberland im Kanton Bern.

Die Tour startet in Giswil und ist anstrengend, da der bei GiswilBrünigpass mit einer Höhe von 1008 m aufwartet. Vorweg ist zu sagen, dass die Brünigpassstrasse stark befahren ist und auch gern von Motorradfahrern genutzt wird. Das Waldegg ist jeden Freitag ab 18.00 h Biker-Treffpunkt.

Der Pass kann alternativ mit der Bahn von Giswil aus überquert werden. Es gibt vom Bahnhof Giswil stündliche Verbindungen. Die Tickets müssen am Automaten gezogen werden. Für das Rad benötigen Sie ebenfalls ein Ticket. Die Bahn begleitet die Hauptstrasse zum Kaiserstuhl, führt dann am östlichen Lungerer Seeufer entlang nach Lungern und dann hinauf zur Passhöhe, wo sich der Bahnhof Brünig-Hasliberg befindet. Bei guter Wetterlage können Sie also auf der Höhe aussteigen und das Rad bergab rollen lassen.

Der Radweg geht von Giswil bald bergan nach Bürglen. Dann geht es auf einem Schotter-Waldweg gut 6 km am Ufer des schönen Lungerer Sees nach Lungern. Hier beginnt der steile Anstieg. Es gibt eine alternative Naturstrasse, die jedoch sehr steil und felsig ist und nicht empfehlenswert erscheint.

Die normale Autostrasse ist Teil der Nationalstrasse 8 und auch Hauptstrasse Nr. 4. Die maximale Steigung beträgt 8 % auf beiden Seiten. Gut in die Pedale treten muss man bis zum Kaiserstuhl, dann ist das Stück bis Lungern flacher, bevor es wieder steiler wird.

Auf dem Brünigpass steht das Gasthaus Waldegg, welches nach der geschafften Höhe von 1008 m zu einer Rast einlädt. Unweit der Höhe verläuft die Kantonsgrenze zwischen Obwalden und Bern. Sie haben die Wahl zwischen zwei Routen nach Meiringen. Der Radweg Nr. 9 des Velolandes führt in einem Bogen über Hohfluh nach Meiringen. Dabei geht es nochmal leicht bergan und auf asphaltiertem Weg durch die Bergwelt nach Meiringen. Die letzten circa 3 km der gesamten 8 km haben ein starkes Gefälle. Schild MeiringenDie andere Route folgt etwas weiter der Nationalstrasse bis zur Gabelung Brienz-Meiringen und geht dann über den Weiler Brünigen unweit der Bahnlinie Richtung Meiringen. Die Entfernung beträgt ebenfalls 8 km.

Meiringen wirkt fast städtisch nach unserer Tour durch kleine Dörfer und Weiler und bietet alle Kategorien an Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist Ausgangspunkt für etliche Pass-Fahrten.

Info

Bahnverlad:
Bahnhof Giswil
Bahnhof Meiringen

Sehenswertes:
Meiringen:

Sherlock-Holmes-Museum, Aareschlucht, Reichenbach-Fälle, St. Michaelskirche mit Ausgrabungen, die wilde Gletscherschlucht Rosenlaui

Tourismusbüro:
Giswil-Mörlialp Tourismus
Brünigstr. 49
CH-6074 Giswil
Tel. +41-41-675 17 60
Fax +41-41-675 17 46
E-Mail : info@giswil-tourismus.ch
www.giswil-tourismus.ch

Tourist Information Meiringen
Bahnhofsplatz 12
CH-3860 Meiringen
Tel. +41-33-972 50 50
Fax +41-33-972 51 50
E-Mail: info@haslital.ch
www.haslital.ch


Bücher:
Buch Alpenpässe mit dem Rennrad Rudolf GeserRudolf Geser

Die schönsten Alpenpässe mit dem Rennrad
40 ausgewählte Routen in Deutschland, Österreich,
Italien, Frankreich und der Schweiz
Erscheinungstermin: 17.3.2010

 

 

Karten:


Unterkunft:
Restaurant Waldegg, Brünigpass

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Unser Buchtipp:


Die Geschichte der alpinen Passübergänge

4-teilige Buchreihe von Steffan Bruns

Vom Saumpfad zum Basistunnel - eine Verkehrsgeschichte der alpinen Passübergänge.

Die vierbändige Buchreihe "Alpenpässe" von Steffan Bruns beschreibt ebenso unterhaltsam wie fundiert die Entstehungs- und Kulturgeschichte der Passübergänge des höchsten Gebirges im Inneren Europas.

Geografisch geordnet nach Regionen und Pässen lassen sich die Bände linear wie ein Sachbuch lesen, mit ihrem umfangreichen Stichwortregister aber auch ideal als Nachschlagewerk für Reisende nutzen.

Der Leser erfährt Wissenswertes wie Kurioses über Namensgebung, Verkehrsentwicklung, Wegebau und die wechselnde Geschichte der alpinen Pässe beiderseits der Brenner-Route, zwischen Bodensee und Comer See, westlich der Gotthard-Route sowie die Pässe der Ostalpen und der französischen und italienischen Westalpen.

Es wird berichtet, wie und wo der Steinzeitmensch die Alpen eroberte, wo die Kelten erste Pfade und die Römer erste Straßen bauten, von den Beschwernissen und Abenteuern, die frühe Reisende erlebten sowie vom Bau moderner Chausseen, Eisenbahnlinien und Autobahnen über das Gebirgsmassiv.

Die archäologische, militärgeschichtliche und kulturhistorische Betrachtung wird durch interessantes Karten- und Bildmaterial angereichert. Das Werk ist das erste umfassende Verzeichnis seiner Art.

Buch Alpenpässe 1

Steffan Bruns

Alpenpässe 1

Von Monte Carlo zum Mont Blanc

Erscheinungstermin: 1.6.2012

 

 

 

Buch Alpenpässe 2Alpenpässe 2

Vom Genfer See zum Bodensee

Erscheinungstermin: 1.6.2012

 

 

 

 

Buch Alpenpässe 3Alpenpässe 3

Vom Inn zum Gardasee


Erscheinungstermin: 30.9.2010

 

 

 

 

Buch Alpenpässe 4Alpenpässe 4

Von der Donau zur Adria

Erscheinungstermin: 15.6.2011


Pässe in Italien  

Jaufenpass - 2094 m ü.M.

Sterzing (Vipiteno) (948 m ü.M.) - 15 km - Jaufenpasshöhe (Passo di Monte Giovo)
Passhöhe (2094 m ü.M.) - St. Leonhard im Passeier (688 m ü.M.)

 

SterzingDie Bergtour beginnt im malerischen Sterzing. Vor dem Start ist es ratsam, sich im Ort noch mit ausreichend Proviant zu versorgen.

Die recht schmale Strasse steigt konstant und mit durchschnittlich 7,6 Prozent an. Mischwald ist ein angenehmer Schattenbringer im Sommer.

Die Serpentinen lassen uns rasch an Höhe gewinnen. Ungefähr 2 km vor der Passhöhe liegt das Jaufenhaus in exponierter Lage auf 1887 m ü. M.

Hier oben ist schon längst die Baumgrenze überschritten. Die Pause hier oben ist verdient und gewährt außerdem einen herrlichen Blick auf das tief unten liegende Passeiertal und die imposante Bergwelt.

Nach Süden erstreckt sich das schneebedeckte Ortlermassiv sowie die Ötztaler Alpen. Die leichte Steigung bis zum Schild Passhöhe 2094 m ist nun rasch bewältigt. Eine schöne Abfahrt liegt vor uns, aber die Serpentinen sind aufmerksam zu fahren.

Der Pass ist über die Wintermonate gesperrt. Auskunft gibt das Tourismusbüro in Sterzing. Der Pass kann jedoch oft auch mit dem Rad befahren werden, wenn er noch für Autos und Busse gesperrt ist.

Info

Bahnverladung :
keine Bahnverladung

Bei Sperrung:
alternativ durch das Eisacktal über Brixen nach Bozen. Das Tourismusbüro Sterzing kann Auskunft über die aktuelle Situation geben

Sehenswertes:
Sterzing : Multschermuseum und Stadtmuseum im ehem. Deutschordenskommende

Tourismusbüro:
Tourismusverein Sterzing
Stadtplatz 3
I-39049 Sterzing
Tel.: +39-0472-765 325
Fax: +39-0472-765 441
E-Mail: info@infosterzing.com
www.sterzing.com

Bücher:
Buch 100 alpenpässe mit dem Rennrad von Rudolf Geser

Rudolf Geser

100 Alpenpässe mit dem Rennrad
Anfahrt, Weglänge, Schwierigkeit, Detailkarten, Höhenprofile und Übersichtskarte
Erscheinungstermin: 24.6.2008


 

Unterkunft:
Sterzing verfügt über eine Vielzahl von Hotels

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Rudolf Geser - Rennradtouren in SüdtirolRudolf Geser

Rennradtouren Südtirol Dolomiten
25 spektakuläre Pässe für Rennradler
Erscheinungstermin: 15.2.2011


letztes Speicherdatum:
28-Apr-2013